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KONTRAKLANG – Finale am 16.12. im Arkaoda

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SOLOS: Loré Lixenberg & Ingólfur Vilhjálmsson

Berlin- Vilhjálmsson beherrscht alle Klarinettenarten, seine besondere Leidenschaft aber gilt der Bassklarinette. Vilhjálmsson ist Mitglied des Ensemble Adapter und hat bereits auf namhaften internationalen Festivals für Zeitgenössische Musik gespielt. Während der letzten Jahre hat er sein Solorepertoire in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten stetig erweitert. Für Kontraklang wird er Werke von Jesper Pedersen, Alistair Zaldua, Jakob Diehl und Sarah Nemtsov interpretieren. Ein Programm, das die Vielseitigkeit dieses Ausnahmeklarinettisten unterstreicht.

 

Die Mezzo-Sopranistin Loré Lixenberg sieht sich als Stimm-Künstlerin ohne Berührungsängste. Für sie sind Live-Performance, Komposition und der Wunsch nach Kommunikation verschiedene Erscheinungsformen ihrer Stimme. Lixenberg ist bereits in den unterschiedlichsten Zusammenhängen aufgetreten, von internationalen Opernhäusern über West End Musical Theater bis hin zu Kunstgalerien. Im Rahmen von Kontraklang wird sie das Stück LPOANRDIOSN, Concerto für Stadt und Stimme, von Frédéric Acquaviva auf die Bühne bringen. Dieses vom Drama um den Brexit inspirierte Werk basiert auf Feldaufnahmen, die in London und Paris entstanden und hier in Dialog gesetzt werden. Der Vokalteil von LPOANRDIOSN verzichtet vollständig auf Sprache; Loré Lixenberg wird die urbanen Geräusche der Aufnahmen aufgreifen und mit den Klängen der jeweils anderen Stadt kombinieren. Sie beschreibt ihre Rolle in diesem Stück als die eines »animal made of city«, a „concrete animal“.

 

Im Januar öffnete das Arkaoda am Karl-Marx-Platz seine Pforten und avancierte in wenigen Monaten vom Geheimtipp zur Neuköllner Club-Perle. Inzwischen ist das Arkaoda aus der Berliner Clublandschaft nicht mehr weg zu denken. Dass die Neuköllner Konzertreihe für Zeitgenössische Musik und der immer noch recht neue Live-Club zusammen kommen, ist nur folgerichtig.

 

Programm:

Jesper Pedersen: Kesselschleicher (2017), für Kontrabassklarinette, Elektronik und Video

Alistair Zaldua: Something Is other Than It Is (2014) für Bassklarinette

Jakob Diehl: Suada (2009) für Bassklarinette

Sarah Nemtsov: Implicated Amplification für Bassklarinette, 2 Effektpedale und Loop Station

Ingólfur Vilhjálmsson – Bassklarinette, Kontrabassklarinette

Frédéric Acquaviva: LPOANRDIOSN (2018), Concerto für Stadt und Stimme (Concerto for Town and Voice) (50′)

Loré Lixenberg – Stimme

Frédéric Acquaviva – Diffusion

Mehr Information hier.

Tickets

  • 10€, erm. 8€ (Nur Abendkasse)
  • ACHTUNG! ANDERER VERANSTALTUNGSORT!
  • Arkaoda
  • Karl-Marx-Platz 16
  • Berlin-Neukölln
  • U7 Karl-Marx-Strasse

 

Quelle: AUTOPILOT, 24.11.2018, Foto: Loré Lixenberg, Quelle: AUTOPILOT

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